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Betreuungsfriedhöfe in Russland
Das Kriegsgräberabkommen zwischen der russischen Föderation und Deutschland wurde am 16.12.1992 unterzeichnet und trat am 06. 05 1994 in Kraft. Als offizieller Ansprechpartner für den Volksbund wurde von russischer Seite der " Verband für Internationale Zusammenarbeit bei der Pflege von Soldatengedenkstätten ,( Verband Soldatengedenkstätten ) genannt : Wojennyje Memorialy benannt.
Das Kriegsgräberabkommen war der erste Vertrag dieser Art mit einem Staat der ehemaligen Sowjetunion und ebnete den Weg für Verhandlungen mit weiteren Staaten der ehemaligen Sowjetunion.
Die deutschen Verluste für das Gebiet der ehemaligen Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg werden auf 2,2, Millionen Kriegstote geschätzt. Über 1,88 Millionen Kriegstote liegen Todes- oder Grabmeldungen vor. Die Zahl der registrierten Verlustorte beträgt 118.000. Über die Höhe der deutschen Verluste und die Anzahl der Grablageorte in Russland gibt es noch keine Angaben.
In den zurückliegenden Jahren konnte die Lage und der heutige Zustand von 719 Kriegsgefangenen- und Interniertenfriedhöfen in 37 Gebieten russlands erfasst werden.(Stand 31.12 2000 )Bisher konnten in der Russischen Föderation ohne ehem. Ostpreußen über 100 Soldatenfriedhöfe, Kriegsgefangenen - und Interniertenfriedhöfe gebaut bzw. instandt gesetzt werden.
Besonders zu erwähnen sind die Kriegsgräberstätten Nowgorod, Rossoschka / Wolgograd, Korostyn am Ilmensee, Sologubowka bei St.Petersburg, Petschenga ( Parkkina ) an der Barenzsee, Salla / Halbinsel Kola , Korpowo bei Demjansk, Rshew , Nishnjaja-Dubrowenka / Smolensk und im ehem. Ostpreußen Germau / Ruskoe, Insterburg / Tschernjachowsk, Fischhausen / Primorsk, Schloßberg / Dobrovolsk und Pillau / Baltijsk, die bereits fertiggestellt sind.
Außerdem werden Kriegsgefangenen- und Interniertenfriedhöfe und 86 Anlagen des Ersten Weltkrieges im ehemaligen Ostpreußen instandgesetzt.
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