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Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
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Schulausstellung des Landesverbandes in der Betty-Reis-Gesamtschule, Wassenberg
WASSENBERG, 17. November 2009. – Die Betty-Reis-Gesamtschule Gesamtschule in Wasserberg, Kreis Heinsberg, zeigt ihren über 1.300 Schülerinnen und Schülern die Schulausstellung des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen „Was heißt hier Frieden?“. In seiner Eröffnungsrede stellte Bezirksgeschäftsführer Martin Gadow die dreigliedrige Schulausstellung des Landesverbandes der Schulöffentlichkeit vor. Die Ausstellung fragt danach, was Vorurteile sind, wie sie entstehen und was man dagegen tun kann und verknüpft diese Fragen mit den Ursachen von Krieg und Gewaltherrschaft. Der letzte Teil der Ausstellung widmet sich dem Thema „Erinnern für die Zukunft?“
Warum ist es wichtig, an die Toten von Krieg und Gewaltherrschaft zu erinnern? Der Initiator der Ausstellung und Vertreter der Lehrerschaft, Dr. Ludger Hermann, wies auf das Schicksal der Namenspatronin der Schule hin. Die 1921 in Wassenberg geborene Jüdin Betty Reis, kam 1944 im Alter von nur 23 Jahren im Konzentrationslager Bergen-Belsen ums Leben. Die Ausstellung dient als Angebot des Volksbundes, sich im Schulunterricht mit den Themenbereichen Friedenserziehung, Gewaltprävention und Demokratieerziehung auseinanderzusetzen.
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