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Schulausstellung: "Was heißt hier Frieden!"
Die dreigliedrige Schulausstellung "Was heißt hier Frieden" möchte Schüler und Lehrkräfte anregen, die Themen Krieg, Gewalt, Versöhnung und Verständigung im Unterricht zu behandeln.
Die Ausstellung möchte insbesondere das jüngere Publikum ansprechen. Es wird hiermit der Versuch unternommen, eher komplexe Themenstellungen wie Toleranz, Vorurteile, Gewalt und Gedenkkultur komprimiert und jugendgerecht zu vermitteln. Ausstellungen dieser Art werden kaum die Tiefe und Ausgewogenheit wissenschaftlicher Abhandlungen erreichen.
Darum ist es auch erforderlich, diese Ausstellung nicht gesondert nur für sich zu betrachten, sondern Sie im Rahmen einer Unterrichtsreihe oder Projektwoche zu nutzen, um letztlich eine tiefer gehende Auseinandersetzung mit den behandelten Themen zu gewährleisten.
Die Ausstellung ist in drei Themenkomplexe untergliedert, die sich auf drei Stellwände verteilen:
Themenkomplex A: "Vorurteile abbauen"
Der erste Ausstellungsteil gibt eine Definition des Begriffs "Vorurteil". Er behandelt die Opfer und die Auswirkungen von Vorurteilen - in der Vergangenheit und heute. Er erläutert Maßnahmen gegen Vorurteile.
Themenkomplex 2: "Gemeinsam gegen Krieg und Gewalt!"
Dieser Ausstellungsteil stellt Kriege und ihre Folgen (Kriegsgräber, Landminen, ökologische Folgen) dar.
Er benennt die Opfer der Kriege - sowohl in nackten Zahlen als auch an Hand von Einzelschicksalen.
Er thematisiert Gewalt in der Schule und sucht nach Lösungsmöglichkeiten. Er stellt Formen der Konfliktvermeidung auf internationaler Ebene vor.
Themenkomplex 3: "Erinnern für die Zukunft!"
Der dritte Ausstellungsteil behandelt die Gedenkkultur. Sie gibt eine Begriffsdefinition des Gedenkens: Was heißt eigentlich Gedenken?
Wer sind die Adressaten des Gedenkens?
Welche Gründe und welche Anlässe gibt es für das Gedenken?
Wie kann man gedenken?
Auch wenn dies ganz schön anspruchsvoll ist, nicht nur aufgrund der zeitlichen Ferne zum Ereignis von Weltkrieg und Holocaust, ist Gedenkkultur ein sperriges Thema. Sie Jugendlichen nahe zu bringen, ist eine Herausforderung.
Sie können diese Ausstellung über die Landesgeschäftsstelle buchen. Der Transport, Aufbau und die Abholung werden von unserem Schulreferenten Herrn Aslan organisiert. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Aslan.
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